16.12.11 Kieferknochen

Bone Engineering - Knochenzüchtung

Ziel der Knochenzüchtung oder dem so genannten Bone Engeneering ist es, Knochen kontrolliert wachsen zu lassen.Wann ist eine Knochenzüchtung nötig? - Verliert der Patient einen Zahn, kann diese Lücke durch ein Implantat mit ...

Ziel der Knochenzüchtung oder dem so genannten Bone Engeneering ist es, Knochen kontrolliert wachsen zu lassen.

Wann ist eine Knochenzüchtung nötig?

Verliert der Patient einen Zahn, kann diese Lücke durch ein Implantat mit Zahnersatz geschlossen werden. Das Implantat wird im Kieferknochen verankert. Eine Verankerung ist nur möglich, wenn ausreichend Knochengewebe vorhanden ist. Dank modernster Technik kann der Zahnarzt heute die Basis für ein Implantat schaffen. Neben dem Knochenaufbau besteht auch die Möglichkeit zur Knochenzüchtung.

Wie funktioniert die Knochenzüchtung?

Das natürliche Knochengewebe enthält Substanzen, welche die Neubildung von Knochengewebe anregen. Diese Substanzen werden als osteoinduktive Proteine bezeichnet und lassen sich heute auch genetisch herstellen.

Im Gegensatz zur Kinderzahnheilkunde müssen bei der Knochenzüchtung keine Knochenstücke (aus Hüfte oder Rippe) entnommen werden. Es genügt schon eine kleine Menge der Knochenhaut, (aus dem hinteren Backenzahnbereich beispielsweise), um für ein Implantat ausreichend Knochengewebe zu züchten.

Die etwa 1 cm² große entnommene Knochenhaut wird auf ein biologisch abbaubares Trägergerüst gesetzt. Dem Patienten wird außerdem etwas Blut entnommen, das als Nährsubstanz beim Züchtungsvorgang dient. Im Labor entsteht innerhalb von 6 Wochen ein stabiler Zellverband (Knochen-Chip).

Ist eine bestimmte Restknochenhöhe beim Patienten vorhanden, kann der gezüchtete Knochen gleich mit dem Implantat eingesetzt werden. Ist keine ausreichende Knochenhöhe vorhanden, wird zuerst der Knochen-Chip eingesetzt und dann nach dreimonatiger Einheilungsphase das Implantat darauf angebracht.Der chirurgische Eingriff ist bei der Knochenzüchtung geringer als beim Knochenaufbau, allerdings ist die Gesamtbehandlungsdauer etwas länger. Beim Knochen-Chip handelt es sich genetisch gesehen um Eigenknochen. Die Struktur des gezüchteten Knochens ist etwas schwächer als beim körpereigenen Knochenaufbau.




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