21.02.17 Allg. Zahnheilkunde

Eine Weisheitszahn OP bringt viele Fragen mit sich

Weisheitszahn OP

Wenn die Weisheitszähne noch nicht oder nicht ganz durch den Kiefer durchgebrochen sind aber Probleme bereiten, dann müssen sie operativ entfernt werden. Wenn eine Weisheitszahn OP ansteht, stellen sich dem Patienten viele Fragen: Wie läuft die OP genau ab? Mit welchen Schmerzen ist dabei zu rechnen? Was muss ich nach der Weisheitszahn OP beachten? 

Im folgenden Beitrag möchten wir Ihnen diese Fragen beantworten und Ihnen die Angst vor der Weisheitszahn OP nehmen.

Wie läuft die Weisheitszahnentfernung ab?

Die Weisheitszahnentfernung ist ein Routineeingriff, der in der Regel 20 bis 45 Minuten dauert. Üblicherweise werden nicht mehr als zwei Weisheitszähne gleichzeitig entfernt, eine Seite des Gesichts schmerzfrei bleibt. Die übrigen zwei Weisheitszähne werden dann einige Wochen bis Monate nach dem ersten Eingriff entfernt.

Zu Beginn der Weisheitszahn OP setzt der Zahnarzt oder Oralchirurg zunächst eine örtliche Betäubung. Anschließend wird das Zahnfleisch durch einen kleinen Schnitt geöffnet. Der den Weisheitszahn bedeckenden Knochen wird abgetragen. Dabei ist es das Ziel, so wenig Substanz wie möglich zu entfernen. Der nun freigelegte Weisheitszahn wird anschließend am Stück oder zerteilt entfernt. Danach wird die Wunde gereinigt und mit wenigen Stichen genäht. Zur Entspannung und Überdeckung von unangenehmen Geräuschen empfehlen wir sich angenehme Musik mitzunehmen. Einige Zahnärzte bieten auch an, eigene Wunschmusik während der Behandlung laufen zu lassen.

Was ist nach einer Weisheitszahnentfernung zu beachten?

Lässt die Betäubung nach der Weisheitszahnentfernung nach, können Schmerzen im Bereich des Kiefers oder der Wange auftreten. Auch eine Schwellung und blaue Flecken (Hämatome) sind wahrscheinlich. In der Regel verschreibt der Arzt deshalb leichte Schmerzmittel. Wichtig ist, dass diese keine Gerinnungshemmer enthalten, da es sonst zu Blutungen kommen kann. Des Weiteren empfiehlt es sich, die Wange von außen mit einem Eispack zu kühlen. Im Idealfall passiert das bereits noch in der Praxis direkt nach dem Eingriff. Spülungen mit Kamillentee unterstützen zudem die Wundheilung. Auch das Schlafen mit erhöhtem Kopf kann helfen, Schwellungen gar nicht erst entstehen zu lassen.
Sollten nach der Weisheitszahn OP Komplikationen, wie übermäßige Schmerzen oder starke Blutungen auftreten, sollten Sie schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen werden. Glücklicherweise treten aber nur selten Probleme mit der Wundheilung auf.

Was darf man nach einer Weisheitszahn OP essen?

Nach einer Weisheitszahn OP sollten aufgrund der noch frischen Wunde, heiße, scharfe und sehr säurehaltige Lebensmittel vermieden werden. Auch Milchprodukte sind nicht zu empfehlen, da sie die Entzündungsgefahr der Wunde erhöhen. Weiche Lebensmittel wie Kartoffelpüree oder Suppen sind für die ersten Tage nach dem Eingriff empfehlenswert, da hier nicht viel gekaut werden muss. Auch auf das Rauchen sollte wegen der drohenden Infektionsgefahr in den Tagen nach der Weisheitszahn OP möglichst verzichtet werden.

Weisheitszahn OP – Fäden ziehen

Die Fäden werden ca. 1 Woche nach der Weisheitszahn OP vom Zahnarzt gezogen. Das Ziehen der Fäden geht sehr schnell und ist nahezu schmerzfrei. Eine Betäubung ist hierfür nicht erforderlich. Gleichzeitig wird der Zahnarzt die Wunde und den Heilungsprozess im Rahmen der Nachsorge kontrollieren. Es gibt übrigens auch selbstauflösende Fäden, diese kommen aber weniger häufig zum Einsatz, da sie ca. 2 Wochen benötigen, um sich aufzulösen.




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Dr. med. dent. Frieder Schmitz, Walldorf
21.02.2017, 15:11
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