08.12.11 Kieferknochen

Knochenzüchtung

Was sich wie Science-Fiction anhört, ist heute schon möglich - Zur Anwendung kommt die Knochenzüchtung in der Zahnmedizin, wenn für das „Setzen“ eines Implantats nicht ausreichend Kieferknochen vorhanden ist. Alternativ kann hier ...

Was sich wie Science-Fiction anhört, ist heute schon möglich

Zur Anwendung kommt die Knochenzüchtung in der Zahnmedizin, wenn für das „Setzen“ eines Implantats nicht ausreichend Kieferknochen vorhanden ist. Alternativ kann hier auch der Knochenaufbau zum Einsatz kommen. Ein Vorteil der Knochenzüchtung gegenüber dem Knochenaufbau ist, dass sie in den meisten Fällen nur zwei operative Eingriffe erfordert. Informationen zum Knochenaufbau erhalten Sie hier.

Vorgehen bei der Knochenzüchtung

Bei diesem Verfahren wird mit Hilfe modernster Technik aus körpereigenen Zellen neue Knochensubstanz gezüchtet. Innerhalb kürzester Zeit kann Knochengewebe hergestellt werden, auf dem ein Zahnimplantat befestigt werden kann.

Um den Knochen züchten zu können, wird eine kleine Menge Knochenhaut aus dem Körper entnommen. Gewonnen wird das benötigte Gewebe aus dem Bereich der Weisheitszähne. Unter lokaler Anästhesie wird der minimalinvasive chirurgische Eingriff durchgeführt. Dem Patienten wird zusätzlich noch Blut entnommen, ca. 100-300 ml. Aus dem Blut wird ein Serum gewonnen, welches als Nährmedium für die Knochenzüchtung genutzt wird. Nach etwa 6 Wochen sind ausreichend knochenbildende Zellen entstanden. Diese werden dann auf Trägergerüst aufgebracht. Dadurch entsteht ein stabiler Zellverband – der sogenannte Knochen-Chip. Die Knochen-Chips sind dann etwa einen Zentimeter groß und zwei Millimeter hoch. In einem operativen Eingriff werden die Knochen-Chips im Kiefer platziert. Nach einer Einheilungsphase von etwa drei Wochen kann das Zahnimplantat gesetzt werden.

Die Vorteile der Knochenzüchtung

Bei diesem Verfahren werden körpereigene (autologe) Zellen verwendet. Aus diesem Grund besteht kaum das Risiko einer Gewebeabstoßung. Zur Entnahme der Knochenhaut ist kein großer chirurgischer Eingriff nötig. Die Entnahme kann unter Lokalanästhesie erfolgen. Schmerzen und Schwellungen werden somit vermieden.




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Dr. Ihssan Khalili, Augsburg
21.02.2017, 15:11
allgemeine Implantologie, allgemeine Prothetik ,allgemeiner Zahnersatz ,Parodontologie, Weichgewebechirurgie, Wurzelbehandlung, zahnärztliche Chirurgie

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